Eine CBDC funktioniert ähnlich wie das traditionelle Geld, nur in digitaler Form. Sie wird von der Zentralbank ausgegeben und ist in der Regel an den Wert der nationalen Währung gekoppelt. Bürger könnten CBDCs nutzen, um Zahlungen zu tätigen, Überweisungen zu machen oder Ersparnisse zu halten, ähnlich wie mit Bargeld oder Bankguthaben, jedoch in digitaler Form.

Potenzielle Vorteile von CBDCs

  • Effizienz:
    Digitale Transaktionen können schneller und kostengünstiger abgewickelt werden.

  • Finanzielle Inklusion:
    Menschen ohne Bankkonto könnten direkten Zugang zu digitalen Zahlungen erhalten.

  • Kontrolle und Stabilität:
    Zentralbanken könnten durch direkte Kontrolle über die Geldmenge und den Zahlungsverkehr wirtschaftliche Stabilität fördern.

Risiken und Gefahren von CBDCs

Überwachung und Privatsphäre

Einer der größten Bedenken bei CBDCs ist der potenzielle Verlust der Privatsphäre. Da jede Transaktion digital und nachvollziehbar ist, könnte die Zentralbank – und damit die Regierung – theoretisch alle Transaktionen überwachen. Dies könnte zu einem erheblichen Eingriff in die Privatsphäre der Bürger führen.

Zentralisierte Kontrolle

Mit einer CBDC würde die Zentralbank immense Kontrolle über das Geldsystem gewinnen. Dies könnte das Risiko von Missbrauch erhöhen, sei es durch politische Einflussnahme oder durch technische Manipulationen.

Finanzielle Unterdrückung

Eine vollständige Kontrolle über das Geldsystem könnte es der Regierung ermöglichen, negativen Zinssätze durchzusetzen oder andere restriktive Maßnahmen zu ergreifen, die traditionelle Geldformen nicht erlauben. Dies könnte zur finanziellen Unterdrückung der Bürger führen.

Technische Risiken

Wie bei allen digitalen Systemen besteht auch bei CBDCs das Risiko von Cyberangriffen und technischen Störungen. Ein erfolgreicher Angriff auf das CBDC-System könnte schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft haben.

Ausschluss bestimmter Gruppen

Obwohl CBDCs finanzielle Inklusion fördern könnten, besteht auch die Gefahr, dass Menschen ohne Zugang zu digitalen Geräten oder Internet ausgeschlossen werden. Dies könnte bestehende Ungleichheiten verstärken.

Fazit

DBCDs sind alles andere als freeeom money. Zwar bieten sie einige potenzielle Vorteile, darunter Effizienz und finanzielle Inklusion, doch sind die Risiken und Gefahren erheblich, insbesondere hinsichtlich der Privatsphäre, zentralisierten Kontrolle und finanzieller Unterdrückung. Es ist wichtig, diese Aspekte sorgfältig abzuwägen und sicherzustellen, dass angemessene Schutzmaßnahmen implementiert werden, um die Rechte und Freiheiten der Bürger zu wahren.

Im Gegensatz dazu bietet Bitcoin eine dezentralisierte Alternative, die viele dieser Risiken mindert, indem es auf einem Netzwerk von Nutzern statt auf einer zentralen Institution basiert.